Playing With Fire Concert Vol. 3 Glockenbachwerkstatt am 16.01.26-Review

Veröffentlicht am 17. Januar 2026 um 20:10

Suddenly The Goat: Zwei Schlagzeuger walzen einen Teppich alla Sepultura-Rhythmik in den Raum. Der Sänger und Bassist im Jim Morrison-Look singt im eher ruhigen, an Interpol und Dark Wave erinnernden Gesang. Ich entnehme passend zur Veranstaltung einmal die Lyrics "With Fire!". Es wirkt improvisiert und echt. Der eine Schlagzeuger schreit durch ein Head-Set-Mikrofon dazu bestialisch. Lärmwände, Wutausbrüche und Trips bauen sich auf und ebben wieder ab. Zwei Drummer dreschen um die Wette.

Ich habe Assoziationen zu Nirvana in der Bleach-Era, den Melvins und auch Stoner-Rock und richtig bösem Metal. 

 

Dann kommen The Rancors. Meist deutscher, schneller, Hardcore-Punk mit Frontfrau im Glitzerkleidchen. Blondie-Vibes, aber viel mehr Hardcore! "Schnell und schmerzhaft!", sagt die Sängerin einen Song an. Ein Song heißt "Walk Away!" Klare Messages! Befreiung, schnelle Texte, durchgehend hart. Oldschool, bisschen Glam-Look, wechselnde Schlagzeuger während des Sets...alle haben Spaß!

 

Zuletzt Bale! Düster, brutal, existenziell! Es gibt einen Crowdsurfer trotz sonst eher entspannterer Crowd. Man schafft es nicht müde zu bleiben. Der Hauptsänger schreit markerschütternd. Als noch ein zweiter Sänger schreit, ist es unglaublich heavy und wütend. Drums aus der Hölle, fette Riffs. Ich lieeeebe diese Band!

 

Ein experimenteller und doch sehr oldschool Hardcore-Abend! I like!

 

 

 

Suddenly The Goat

The Rancors

Bale

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